Alle Beiträge von Christl Vonholdt

Transgender issues in children and adolescents

Christl Ruth Vonholdt in an interview with journalist Michal Cop, Bratislava

July 1, 2022

  1. At what age are the first cases of transgenderism being diagnosed?

Transgenderism is a multi-faceted phenomenon, not homogenous at all and not an official diagnosis. It is neither inborn nor biologically fixed. It can start early in childhood, at the beginning of puberty, during puberty or at any time later. Transgender feelings can change throughout one’s lifespan.

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Ja zum Kindeswohl und Nein zur „Ehe für alle“

Aus der aktuellen Forschung

Christl Ruth Vonholdt

Im Unterschied zur eingetragenen Lebenspartnerschaft beinhaltet die gleichgeschlechtliche Ehe, genannt „Ehe für alle“, ein volles Adoptionsrecht für schwul oder lesbisch lebende Paare sowie den ungehinderten Zugang zu Samenspende und künstlicher Befruchtung für lesbische Paare. In der Volksabstimmung im September 2021 stimmte die Mehrheit der Schweizer Wähler für die „Ehe für alle“. Was bedeutet dies für das Kindeswohl, das nach der UN Kinderrechtskonvention vorrangig zu berücksichtigen ist?

Der folgende Artikel entstand im Vorfeld zum Schweizer Referendum und wurde für die vorliegende Fassung leicht erweitert.

I. Gleichgeschlechtliche Anziehung ist nicht biologisch festgelegt

1) Gleichgeschlechtliche Anziehung ist nicht biologisch festgelegt
2) Spontane Veränderungen nicht-heterosexueller Anziehungen sind häufiger als früher angenommen
3) Personen mit gemischter Anziehung sind die weitaus größte Gruppe unter den sexuellen Minderheiten

II. Das Kindeswohl hat Vorrang

1) Die „kein Unterschied“ These ist nicht haltbar
2) Neue repräsentative Studien zeigen erhebliche Unterschiede
3) Das Mitleben von Kindern erhöht die Instabilität lesbischer Partnerschaften
4) Kinder brauchen Mutter und Vater
5) Weitere aktuelle Studienergebnisse
6) Erwachsene Kinder aus gleichgeschlechtlichen Familien bezeichnen sich häufiger selbst als homosexuell
7) Sind Kinder, die in einem homosexuellen Umfeld aufwachsen, häufiger der Gefahr sexueller Übergriffe ausgesetzt?
8) Die Minderheiten-Stress-Theorie ist nicht haltbar

III. Gleichgeschlechtliche Partnerschaften, Verhaltensmerkmale

1) Rivalität bei zwei Gleichen
2) Gewalt in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften
3) Promiskuität bei schwulen Männerpaaren

IV. Die „Ehe für alle“ in Kita und Schule

V. Gefährdung von Meinungs- und Religionsfreiheit

VI. Nachtrag: UN-Kinderrechtskonvention Ja zum Kindeswohl und Nein zur „Ehe für alle“ weiterlesen

Die radikale Reformbewegung der Kibbuzfrauen

Eine Zusammenfassung der anthropologischen Studie Gender and Culture von Melford E. Spiro

Christl Ruth Vonholdt

Er beschreibt die revolutionäre feministische Bewegung der Kibbuzgründer, ihre Ideale, ins­besondere ihr Ideal von einer radikalen Gleichheit von Frau und Mann. Dieses Ideal führte zur Abschaffung jeglicher auf Geschlecht basierender Arbeitsteilung und damit zu einer revolutionären Umformung von Ehe, Familienstruktur und Kindererziehung.

Zwischen 1950 und 1975 (und dann bis 1994) wird Spiro Zeitzeuge einer „weiblichen Gegenrevolution”: Die im Kibbuz geborenen Frauen setzten eine Rückkehr zu einer auf Geschlecht basierenden Arbeitsteilung durch. Auf ihr Drängen wurde die Kindererziehung erneut radikal reformiert. Die Frauen bestanden darauf, in hohem Maß wieder selbst für ihre Kinder zu sorgen. Ehe und Familie wurden dadurch wieder zu eigenständigen Einheiten mit eigener Bedeutung.

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Über die Gefahren von Pubertätsblockern

Michael K. Laidlaw

13. Januar 2020

Der US-amerikanische Arzt, Internist und Endokrinologe Dr. Michael Laidlaw warnt in diesem Artikel eindringlich vor der Gabe von Pubertätsblockern bei Kindern mit Geschlechtsdysphorie und begründet dies ausführlich.

Die [US-amerikanische] Pediatric Endocrine Society (PES, „Pädiatrische Endokrinologie-Gesellschaft“) hat kürzlich eine Stellungnahme verfasst, in der es heißt: Die Auswirkungen von Pubertätsblockern, die eine normale Pubertätsentwicklung stoppen, sind reversibel. Hat die FDA[1] festgestellt, dass es wissenschaftliche Beweise gibt, die diese Behauptung bestätigen können? Gibt es methodisch gründliche Langzeitstudien, die sich mit dieser Frage befassen? Ist ein soziales Leben in der Geschlechtsrolle des anderen Geschlechts wirklich harmlos? Ist es ethisch zu verantworten, dieses medizinische Experiment mit Kindern weiterzuführen? Die Antwort auf alle diese Fragen ist: Nein.

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Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen

Amerikanische Ärzte warnen vor Pubertätsblockern und Hormonbehandlung

Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen. Amerikanische Ärzte warnen vor Pubertätsblockern und Hormonbehandlung.
Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen. Amerikanische Ärzte warnen vor Pubertätsblockern und Hormonbehandlung.


Ein Bericht von Christl R. Vonholdt

Wir verordnen sehr schädliche Therapien auf der Grundlage, dass es gar keine objektive Diagnose gibt.        Michael Laidlaw, Endokrinologe[1]

Was ist Geschlechtsdysphorie?

Geschlechtsdysphorie gibt es bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In den Medien wird meist von Transgender oder Transidentität gesprochen. Anders als bei Intersexualität sind Personen mit Geschlechtsdysphorie biologisch gesunde Mädchen oder Jungen: Ihre Chromosomen sind eindeutig weiblich (XX) oder männlich (XY); ebenso sind ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale eindeutig weiblich oder männlich. Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen weiterlesen

Neue Studie belegt: Therapeutisch unterstützte Abnahme ich-dystoner homosexueller Gefühle ist möglich

Ein Bericht von Christl R. Vonholdt

Zusammenfassung

Können Therapien, die für die Möglichkeit einer Abnahme homosexueller Empfindungen offen sind, erfolgreich sein? Oder sind sie schädlich? Sollten sie gar verboten werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue, im Juli 2018 von Santero et al. veröffentlichte Studie.[1] 125 Männer, die ihre homosexuelle Anziehung als ich-dyston erlebten, nahmen an der Studie teil.

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Scham und Bindungsverlust

Einführung in das gleichnamige Buch von Joseph J. Nicolosi

von Christl R. Vonholdt

Der kalifornische Psychotherapeut Dr. Joseph J. Nicolosi (1947 – 2017) hat mit weit über tausend Männern, die an ichdystoner Homosexualität litten, gearbeitet. Aufbauend auf den Erkenntnissen der Psychoanalyse (A. Freud, S. Radó, I. Bieber, C. Socarides), der Bindungsforschung (J. Bowlby) und seinen eigenen langjährigen Erfahrungen als Therapeut, stellt Nicolosi die These auf, dass es in der frühen Kindheit von Männern mit ichdystoner Homosexualität häufig zu tiefgreifenden Bindungsirritationen und Bindungsverletzungen in der Beziehung des Kindes zu seinem Vater und seiner Mutter gekommen ist. Diese frühen, äußerlich oft subtil ablaufenden Bindungstraumata1 führten dazu, dass der sensible Junge sein männliches Selbst nicht ausreichend und sicher entwickeln konnte. Homosexuelle Handlungen, so Nicolosi, sind bei vielen seiner Klienten ein Abwehrmechanismus gegen den Scham-Schmerz, der aus diesen Bindungstraumata und den Folgen für das Leben des Klienten resultiert.

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Der Mythos vom „Gay-Gen” ist geplatzt

Paul Sullins

September 2019

Vorbemerkung

In der Zeitschrift „Science“ erschien im August 2019 die bisher umfangreichste genetische Studie mit fast 500.000 Teilnehmern, Männern und Frauen, zur Frage ob und inwieweit gleichgeschlechtliche Orientierung und gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten eine genetische Basis haben.[1]

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NARTH-Stellungnahme zur Erklärung des Weltärztebundes 2013

Christopher H. Rosik, Ph.D., Präsident von NARTH

Die „National Association for Research and Therapy of Homosexuality“ (NARTH)1 ist zutiefst bestürzt über die neue Erklärung des Weltärztebundes. Denn es geht in der Erklärung weniger um das Nachdenken über menschliche Sexualität; vielmehr ist sie ein eindeutiger Vorstoß, sämtliche therapeutischen Maßnahmen zu diskreditieren und zu verunglimpfen, mit denen Klienten, die sich eine Abnahme ihrer homosexuellen Anziehung und ihres homosexuellen Verhaltens wünschen, angemessen unterstützt werden können. NARTH ist der Auffassung, dass es der Erklärung des Weltärztebundes an vielen Stellen an wissenschaftlicher Lauterkeit mangelt; einige Schlussfolgerungen sind nicht mehr als reine Spekulationen, und an vielen Stellen ist der wissenschaftliche Zusammenhang nicht hinreichend hergestellt. Aufgrund dieser gravierenden Defizite hält NARTH es für erforderlich, der Öffentlichkeit Informationen zu liefern, die in der Erklärung des Weltärztebundes unverantwortlicherweise fehlen.

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Syphilis Zahlen steigen rasant an

Das “European Center for Disease Prevention and Control” (ECDC, eine EU-Behörde) berichtete am 12. Juli 2019 über den rasanten Anstieg der Syphilis-Zahlen in der EU seit 2010. “Seit 2010 steigen die Syphilis Fälle kontinuierlich an, betroffen sind vor allem Männer, die Sex mit Männern haben und in städtischen Gebieten leben.” Für Deutschland gibt das ECDC an: Die Syphilis Zahlen haben sich gegenüber 2010 mehr als verdoppelt (ein Anstieg von 144%); mehr als 80% der Betroffenen sind Männer, die Sex mit Männern haben. Weniger als 20% der Fälle betreffen also heterosexuell lebende Männer und Frauen.

Syphilis ist eine sexuell übertragbare, bakterielle Krankheit. Sie kann mit Antibiotika behandelt werden; unbehandelt können die Folgen sehr schwerwiegend sein und auch zu einer Schädigung des Gehirns führen. Zudem fördert Syphilis Infektion die HIV-Übertragung. Bei Frauen kann unbehandelte Syphilis während der Schwangerschaft zum Tod des ungeborenen Kindes führen.

Der ganze Bericht ist hier:

https://ecdc.europa.eu/en/news-events/syphilis-notifications-eueea-70-2010