Archiv für den Monat: Juni 2019

In dieser Rubrik geht es um Personen mit ich-dystonen bisexuellen und homosexuellen Empfindungen, um Personen also, die diese Empfindungen nicht als konstituierend für ihre Identität ansehen.

Männlichkeit muss errungen werden

Männlichkeit muss errungen werden

Joseph Nicolosi

Die aktuelle Forschung bestätigt, dass homosexuelle Neigungen nicht einfach angeboren sind. Wie kann man sich die Entwicklung von homosexuellen Neigungen dann vorstellen? Wie entsteht psychische Männlichkeit und wie festigt sich männliche Identität? Welche Rolle spielt die Beziehung zum Vater? Welche Dynamik bekommt erotisches Begehren in der Pubertät, und was könnte ein homosexuell empfindender Junge in der Pubertät in anderen Männern suchen? Der folgende Artikel aus dem Buch von Joseph Nicolosi, PhD, „A Parent’s Guide to Preventing Homosexuality“ (2017) gibt einige Antworten aus der Praxis eines psychodynamisch arbeitenden Psychotherapeuten.

 

Während die Frau eine Frau ist, muss der Mann erst zu einem werden. Männlichkeit ist riskant und schwer zu greifen. Sie wird in der Auflehnung gegen eine Frau errungen und nur durch andere Männer bestätigt. 

Camille Paglia, lesbisch lebende Aktivistin

 

Zutiefst liegt der Homosexualität ein ungelöster Konflikt über die eigene Männlichkeit zugrunde. Beim Jungen sehen wir üblicherweise eine emotionale Wunde, die seine Männlichkeit betrifft. Sie entstand in der Kindheit und führte dazu, dass der Junge sich als „anders“ als die anderen Jungen ansah. Solche Verwundungen in Bezug auf die eigene (zu entwickelnde) Männlichkeit führen meist zu stillen, heimlichen Ängsten, von denen die Eltern oder Angehörigen höchstens etwas vermuten. Der Junge aber hat sie gespürt, solange er sich erinnern kann. Dieses Gefühl des „Andersseins“ hat in ihm ein Gefühl der Minderwertigkeit und der Isolation von anderen Jungen und Männern entstehen lassen. Bei einigen Jungen ist die Verunsicherung in Bezug auf die eigene Männlichkeit deutlich zu erkennen. Dazu möchte ich einige Beispiele nennen, zunächst das von Stevie. Seine Geschichte ist ungewöhnlich.

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Therapiefreiheit – Offener Brief der IFTCC

2. Mai 2019
Offener Brief der „International Federation for Therapeutic and Counselling Choice“ (IFTCC) an den deutschen Botschafter Herrn Dr. Peter Wittig in London zum geplanten Therapieverbot in Deutschland.

Vorinformation
Der Bundesgesundheitsminister in Deutschland Jens Spahn plant ein Verbot sogenannter „Konversionstherapien“. Der Begriff ist schwammig und ideologisch aufgeladen. In Wirklichkeit gibt es keine „Konversionstherapien“, ebenso wenig wie es „Umpolung“ gibt! Beides ist absurd. Es gibt aber sehr wohl Beratungs- und Therapieprozesse, die – sofern sie dafür offen sind –  zu einer Abnahme homosexueller Neigungen führen können. Das geschieht nie auf direktem Weg, sondern durch eine aktive Auseinandersetzung und konstruktive Bearbeitung der eigenen Lebensgeschichte.

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Neue Studie belegt: Therapeutisch unterstützte Abnahme ich-dystoner homosexueller Gefühle ist möglich

Ein Bericht von Christl R. Vonholdt

Zusammenfassung

Können Therapien, die für die Möglichkeit einer Abnahme homosexueller Empfindungen offen sind, erfolgreich sein? Oder sind sie schädlich? Sollten sie gar verboten werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine neue, im Juli 2018 von Santero et al. veröffentlichte Studie.[1] 125 Männer, die ihre homosexuelle Anziehung als ich-dyston erlebten, nahmen an der Studie teil. Neue Studie belegt: Therapeutisch unterstützte Abnahme ich-dystoner homosexueller Gefühle ist möglich weiterlesen

Video: Homosexuelle Anziehung verstehen

Englisch mit deutschen Untertiteln

Im Video berichten Männer, wie sie persönlich einen Weg heraus aus der Homosexualität fanden und warum die Freiheit, solche Wege zu erkunden und zu gehen, für sie wichtig ist. Erfahrene Therapeuten kommen zu Wort. Die Herausgeberin des Videos Sharon Slater (FWI) informiert zudem über gesundheitlichen Risiken homosexuellen Verhaltens bei Männern.

Bei dir zuhause, in mir zuhause

Bindung als Grundlage von Identität

 Christl R. Vonholdt

Anderen ein Zuhause geben – also ein mütterlicher oder väterlicher Mensch sein –, kann am besten, wer selbst ein Zuhause in sich gefunden hat. Am leichtesten ist das für Menschen, die schon als Kleinkind bei ihrer Mutter ein Zuhause erfahren haben: ein Grundgefühl des Wohl-Seins, Geborgenheit, Sicherheit, Zugehörigkeit. Zum vollständigen Artikel geht es hier.