Archiv der Kategorie: Geschlechtsdysphorie & Transgender

Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen

Amerikanische Ärzte warnen vor Pubertätsblockern und Hormonbehandlung

Ein Bericht von Christl R. Vonholdt

Wir verordnen sehr schädliche Therapien auf der Grundlage, dass es gar keine objektive Diagnose gibt.

Michael Laidlaw, Endokrinologe[1]

Was ist Geschlechtsdysphorie?

 Geschlechtsdysphorie gibt es bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. In den Medien wird meist von Transgender oder Transidentität gesprochen. Anders als bei Intersexualität sind Personen mit Geschlechtsdysphorie biologisch gesunde Mädchen oder Jungen: Ihre Chromosomen sind eindeutig weiblich (XX) oder männlich (XY); ebenso sind ihre primären und sekundären Geschlechtsmerkmale eindeutig weiblich oder männlich. Geschlechtsdysphorie bei Kindern und Jugendlichen weiterlesen

Transgender – Der persönliche Bericht eines Rückweges

Lisa.*

Eine Frau fühlt sich im falschen Körper. Hormonbehandlungen mit männlichen Hormonen und chirurgische Eingriffe zum „Geschlechtswechsel“ folgen. Doch dann kam eine ungeplante Wende. Lisa findet zurück zu ihrer wahren Identität, ihrem Frausein. Es ist ein langer, schmerzhafter, aber zutiefst lohnender Weg, der sie mit tiefer Freude erfüllt hat. Transgender – Der persönliche Bericht eines Rückweges weiterlesen

Transgender – Jungen mit Störungen der Geschlechtsidentität

Joseph Nicolosi

In der derzeit (noch) gültigen Klassifikationsliste psychischer Erkrankungen ist unter dem Oberbegriff „Störungen der Geschlechtsidentität“ die Diagnose „Störung der Geschlechtsidentität des Kindesalters“ (F64.2), abgekürzt GIS aufgelistet. Dort heißt es: „Diese Störung zeigt sich während der frühen Kindheit, immer lange vor der Pubertät. Sie ist durch ein anhaltendes und starkes Unbehagen über das zugefallene Geschlecht gekennzeichnet, zusammen mit dem Wunsch oder der ständigen Beteuerung, zum anderen Geschlecht zu gehören. Es besteht eine andauernde Beschäftigung mit der Kleidung oder den Aktivitäten des anderen Geschlechtes und eine Ablehnung des eigenen Geschlechtes. Die Diagnose erfordert eine tief greifende Störung der normalen Geschlechtsidentität…“1
In USA wie in Deutschland nimmt die Tendenz stark zu, GIS zu normalisieren und Transgender-Lebensformen als lediglich eine weitere Facette in der „sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt“ zu verbuchen. Man spricht von „trans Kindern“2 oder nur von „Transgender“3, als sei es etwas einfach Gegebenes.

Der amerikanische Psychotherapeut Joseph Nicolosi (1947 – 2017) beleuchtet das Problem von GIS bei Jungen. Er bezieht sich dabei auf eine amerikanische Fernsehsendung, zu der er eingeladen war.
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Transgender – Seit fünfzig Jahren „geschlechtsumwandelnde“ Operationen, ungelöste psychische Probleme und zu viele Selbstmorde

Walt Heyer

Vorbemerkung zum Artikel

2011 erschien in Schweden eine repräsentative, bevölkerungsgestützte Langzeitstudie, in der die Daten von 324 transsexuell lebenden Personen ausgewertet wurden, die alle eine „Geschlechtsumwandlungsoperation“ hinter sich hatten. Die Studie kommt zu dem Schluss: Die Selbstmordrate bei den operierten transsexuell lebenden Personen war fast zwanzigmal höher als in der Allgemeinbevölkerung. Etwa ab dem zehnten Jahr nach den Operationen stieg die Suizidrate rasant an.1 Transgender – Seit fünfzig Jahren „geschlechtsumwandelnde“ Operationen, ungelöste psychische Probleme und zu viele Selbstmorde weiterlesen

Ist eine Geschlechtsdysphorie angeboren? – Hinweise zur aktuellen Forschung

Christl R. Vonholdt

Immer wieder wird behauptet, Gehirnstudien hätten gezeigt, dass transgender [transsexuelle] Empfindungen, also eine Geschlechtsdysphorie oder Geschlechtsidentitätsstörung, angeboren seien. Man habe festgestellt, so heißt es zur Begründung, dass die Gehirne transgender lebender Personen in bestimmten Mikrostrukturen anders seien als die Gehirne anderer Frauen und Männer. Was sagt die Forschung dazu? Ist eine Geschlechtsdysphorie angeboren? – Hinweise zur aktuellen Forschung weiterlesen

Geschlechtsdysphorie bei Kindern und die Unterdrückung einer Debatte

von Michelle A. Cretella

Zwei Vorbemerkungen zum Artikel

In Deutschland haben einige Psychiater vorgeschlagen, der Gesetzgeber solle es jedem Menschen, der unter Geschlechtsdysphorie [Geschlechtsidentitätsstörung] leidet, freistellen, alleine und selbst über den eigenen Vornamen und die eigene Geschlechtszugehörigkeit zu entscheiden. Die psychiatrischen Gutachten, die bislang noch für einen Antrag auf einen juristischen Geschlechtswechsel erforderlich sind, müssten entfallen. Der neue Vorschlag entspreche dem Recht auf „Selbstbestimmung“ und stehe im Einklang mit „gender-theoretischen Argumenten“. Bei Kindern „unter 14 Jahren, bei denen der transsexuelle Wunsch noch instabil sein kann“, sollte die Wartezeit 12 Monate betragen, bevor das Standesamt dem Antrag auf juristischen Geschlechtswechsel stattgibt.1 Geschlechtsdysphorie bei Kindern und die Unterdrückung einer Debatte weiterlesen